Gewebearten von Textilien, Glas und Glasfaserkabel richtig verstehen – detailliertere Information

Es gibt die verschiedensten Arten von Gewebe, die man wegen ihrer Feinheit auf den ersten Blick gar nicht erkennen kann. Trotzdem beeinflussen sie die Eigenschaft einer Textille sehr stark. Gewebter Stoff ist fest und meistens auch viel dichter als ein gewirkter Stoff. Gewirkte Stoffe (z. B. Unterwäsche) sind hingegen wesentlich elastischer, und sie knittern weniger leicht (vergleiche dazu auch Textilarten).

GICHT
Gicht war früher vor allem eine Gelenkkrankheit der Reichen. Heute betrifft sie – unabhängig vom Bankkonto – vor allem Männer im mittleren Lebensalter. Gicht kann lange ohne klinische Krankheitszeichen verlaufen; zu erkennen ist sie nur durch einen erhöhten Harnsäurespiegel (Harnsäure) im Blut.

Ist die Erkrankung fortgeschritten, dann äußert sie sich meist nach übermäßigen Anstrengungen, zu viel oder zu fettem Essen oder Alkoholgenuss, aber auch bei Kälte. Seltsamerweise spüren die meisten Betroffenen ihre Krankheit zuerst am Grundgelenk der großen Zehen. Hier kann es zu einer örtlichen Entzündung mit stark stechenden Schmerzen sowie einer Rötung und Schwellung des Gelenks kommen. Verursacht wird dies durch eine Ablagerung von Harnsäurekristallen. Gicht ist also eine Stoffwechselerkrankung, die zum Teil erblich bedingt ist und durch einen gestörten Purin-Stoffwechsel ausgelöst wird. Wer an Gicht leidet, soll Fleisch, vor allem Innereien, aber auch Hülsenfrüchte, Spinat und Pilze möglichst selten essen. Auf jeden Fall aber ist eine ärztliche Beratung notwendig.

GLAS
Glas umgibt uns in derart vielfältigen Formen, dass wir uns gar keine Gedanken mehr darüber machen, woraus es eigentlich besteht. Zur Glasherstellung braucht man einen Stoff, der zu den am häufigsten vorkommenden auf der Erde gehört: Sand. Genauer gesagt, enthält Glas als Hauptbestandteil 75 – 85 % Kieselsäure (Si02), die die Chemiker Siliziumoxid nennen und die landläufig unter dem Namen Quarz bekannt ist. Hinzu kommen etwa 10-20 % Alkalien (Soda oder Pottasche) sowie 10 – 20 % gebrannter Kalk. Der eigentliche Glasbildner ist dabei die Kieselsäure.

Die einzelnen Bestandteile des Glases werden bei 1500 °C zusammengeschmolzen.
Glas zerspringt zwar in harte Splitter; die einzelnen Glasmoleküle sind aber doch nicht unverrückbar miteinander verbunden. Eine schwere Schaufensterscheibe wird nach vielen Jahren unten geringfügig dicker und oben geringfügig dünner. Das Glas ist durch sein eigenes Gewicht gewissermaßen nach unten geflossen.

GLASFASERKABEL
Die Kommunikation über Glasfaserkabel ist ein sehr populäres Thema: Tausende von Telefongesprächen oder mehrere Fernseh- oder Hörfunkprogramme sollen gleichzeitig und über sehr große Entfernungen übertragen werden können. Als Laie fragt man natürlich: Wie kommt über ein langes, sehr dünnes und durchsichtiges Kabel das an einem Ende hineingeschickte Licht bis zu dem weit entfernten anderen Ende, ohne nennenswert an Helligkeit zu verlieren?
Man spricht hierbei von so genannter „totaler Reflexion”: Dabei wird Licht ohne Lichtverlust vollständig zurückgeworfen.

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