Glatze und Glatzenbildung – wichtige Information – erfahren Sie mehr

Die Neigung zur Glatzenbildung ist erblich bedingt. Bei Frauen tritt eine Glatze äußerst selten auf; das liegt daran, dass die Glatzenbildung mit dem männlichen Hormon Testosteron zusammenhängt. Die alte Mär, dass Männer mit Glatze wegen ihres höheren Testosteronspiegels besonders potent seien, ist wissenschaftlich aber nicht haltbar. Sie ist möglicherweise dadurch zustande gekommen, dass Glatzenträger oft starke Bärte und auch Körperbehaarung haben, woraus auf Potenz geschlossen wurde.

Die Wirkungsweise des Hormons Testosteron auf den Haarausfall, den man wissenschaftlich Alopeciaandrogenetica nennt, geschieht auf folgende Weise: Das Testosteron kommt über die Blutkapillaren der Haut zur Haarwurzel, wobei ein Enzym mit dem Namen 5-alpha-Reduktase ins Spiel kommt. Dieses Enzym verwandelt das wenig aktive Testosteron in eine sehr aktive Form, die man Dihydrotestosteron (DHT) nennt. Dieses DHT beeinflusst die Steuerzellen in den Haarfollikeln, die daraufhin weniger Wachstumsfaktoren ausbilden. Dadurch bekommt die Haarwurzel weniger Zeit, sich für die Ausbildung eines neuen Haares zu regenerieren, und das Unheil nimmt seinen Lauf.

An dieser biologischen Erscheinung verdient die Industrie enorme Summen. Seien Sie vorsichtig bei
allen Mitteln, die in bestimmten Grenzen die Aktivierung des Hormons Testosteron hemmen. Diese können zur Verweiblichung des männlichen Körpers, bis hin zur Impotenz führen. Ein neues Mittel aus den USA mit dem Wirkstoff Finasterid kann in gewisser Weise und unter bestimmten Bedingungen helfen.

Aber auch eine Glatze kann ihren Charme haben, was viele Filmhelden beweisen. Daher raten wir, das Beste aus dieser Erscheinung für sich zu machen. Gute Haar- und Kopfpflege kann auch schon einiges bewirken.

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