Grillen ohne Gesundheitsschäden richtig verstehen – hilfreiche Information

Zu einer richtigen Gartenparty gehört einfach ein Grill. Die gängigen Grillöfen haben den Nachteil, dass die glühende Kohle unter dem Fleisch liegt und dass es deshalb nicht nur zu einer starken Geruchsentwicklung kommt, sondern durch die Bildung von Benzpyrenen eindeutig gesundheitsschädliche Stoffe entstehen, die Krebs auslösen können.

Wir haben deshalb bereits 1980 einen Grill vorgestellt, bei dem die glühenden Kohlen seitlich angeordnet sind und Fleisch und Würstchen zwischen der Glut hängen. Es kann also nichts in die Glut tropfen.
Wer sich einen solchen Grill im Garten bauen möchte, braucht aus dem Baumarkt folgende Materialien:
■ 9 Gartenwegplatten aus Beton, 30 x 30 cm
■ 32 Normalziegel, 24 x 11,5 x 7,1 cm (es eignen sich Voll- oder Lochziegel; Vollziegel sind haltbarer)
■ 2 Stück Welldraht-Gitter, 30 x 40 cm, verzinkt, mit 2 mm Drahtstärke und einer Maschenweite von 1 x1 cm
■ 5 kg Fertigmörtel
Wollen Sie ihn dauerhaft im Garten stehen lassen, können Sie die Ziegelsteine mit Mörtel vermauern. Sie kön-nen die Konstruktion aber auch erst einmal aufgeschichtet ausprobieren.
Für die Grilltasche aus Metallgitter brauchen Sie folgendes Material:
■ 2 unbeschichtete Drahtgeflechte, 25 x 20 cm (geeignet ist Heizkörperverkleidung aus Aluminium, so genanntes
Streckmetall oder auch Welldraht aus nicht rostendem Stahl mit einer Maschenweite von 1 – 2 cm)
■ 1 m Eisenstab, Durchmesser 3 mm (kann einfacher Baudraht sein)
■ 2 Eisenhaken (3 mm)

Wenn Sie es ganz komfortabel haben wollen, können Sie sich sogar noch Halterungen für das Grillen von Schaschlikspießen zurechtbiegen.

Das Anzünden der Kohle in den beiden Glutkästen ist ganz einfach: Legen Sie zwei brennende Grillanzünder auf den Boden und schichten Sie Holzkohle bis fast an den oberen Rand auf. Nach etwa 15 Minuten ist die Grillkohle durchgebrannt und hat ihre volle Heizleistung entwickelt. Da von beiden Seiten gleichzeitig gegrillt wird, geht es recht schnell.

Ein Tipp für den Fall, dass die Holzkohle doch nicht so recht glühen will: Mit dem Fön oder einem Heißluftgerät, wie man es beim Heimwerken verwendet, kann man nachhelfen. Gießen Sie aber niemals Spiritus in die Glut, dabei kann es zu bösen Verbrennungen kommen.

You may also like...